Mandalay bietet viele Sehenswürdigkeiten, die man besichtigen kann. Am meisten jedoch war ich fasziniert von den Buddhafiguren und Pagoden, die überall zu finden sind!

Der Jahrtausende alte Buddhismus trägt (unter anderem) in seinem Kern, Gutes im jetzigen Leben zu tun, um im nächsten Leben ein besseres Dasein zu genießen. Dazu gehört auch das Spenden. Daher haben besonders die Herrscher, Reichen und Mächtigen das Land mit einer Unmenge an Pagoden und Buddhafiguren in vielfältiger Form und Größe beglückt.

Als Reisender kann man diese unzähligen Sehenswürdigkeiten nur mit offenem Mund bestaunen.

 

Mandalay

In Mandalay selbst gibt es atemberaubende Sehenswürdigkeiten, die Ihr bewundern könnt. Die Wichtigsten kann man in etwa zwei Tagen erkunden.

Kuthodaw-Pagode

Auch als größtes Buch der Welt bezeichnet, sind hier hunderte, weiße Mini-Pagoden in Reih und Glied aufgesäumt. Darin befinden sich 729 Marmortafeln, welche als Ganzes das buddhistische Werk „Tipitaka“ ergeben. Würde man das gesamte Buch am Stück lesen, wäre man etwa 450 Tage beschäftigt!

Ein bezaubernder Ort, welchen auch viele Einheimische besuchen, um tolle Selfies zu schießen.

Mahamuni Pagode

Eines der Hauptpilgerziele des Landes ist die Mahamuni Statue.

Die ursprünglich aus Bronze bestehende Figur wurde im Laufe der Zeit von den Gläubigen über und über mit hauchdünnen Goldplättchen beklebt, so dass die ursprüngliche Form teilweise schon nicht mehr erkannt werden kann! Schätzungen zufolge besteht sie aus etwa 3,5 – 12 Tonnen Gold.

Mandalay Hill

Der Weg hinauf zum Mandalay Hill dauert etwa eine knappe Stunde und ist gesäumt von zahlreichen Buddha Figuren und kleinen Tempeln. Mit etwas Glück kommt Ihr beim Aufstieg ins Gespräch mit den Einheimischen oder einem der zahlreichen Mönche, die häufig Ihre Englischkenntnisse verbessern oder mehr über die Sitten und Gebräuche in anderen Ländern erfahren möchten.

Von oben hat man einen schönen Panoramablick auf die Stadt und die Umgebung. Ideal für einen Ausflug zum Sonnenuntergang!

Shwenandaw-Kloster

Während der Königspalast im Zentrum der Stadt 1945 durch eine Feuersbrunst leider zerstört wurde, ist das komplett aus Holz bestehende Shwenandaw-Kloster noch im Original erhalten. Es war ursprünglich Teil des Königspalastes und wurde glücklicherweise aus der Stadt verlagert.

Hier bekommt Ihr einen sehr guten Eindruck, wie die Klöster des Landes ursprünglich ausgesehen haben. Man denkt, man steht vor einem riesigen, realen Wimmelbild: egal wohin man schaut, über und über ist es mit kunstvoll geschnitzten Nat-Figuren und Blumenornamenten versehen.  Einfach grandios!

Im Innern sind die Säulen und Wände mit Gold überzogen bzw. goldfarben bemalt.

Und noch ein Tipp:

am Eingang stellt ein Künstler nur mit Tinte und einer Rasierklinge faszinierende Bilder her. Für schon umgerechnet etwa 50 Cent erhält man ein tolles Mitbringsel für zu Hause!