40 Dinge, die Du über Hawaii wissen solltest


von Oliver Heinrich
Hawaii | Nordamerika | Reiseberichte
23. Juli 2020
23.
Juli 2020
Auf unserer Reise nach Hawaii sind uns einige landesspezifische Dinge aufgefallen, die wir für Euch zusammengetragen haben. Sie können Euch bei Eurer Reise helfen können oder auch zu einem Schmunzeln verleiten. Manche Punkte sind pauschalisierend, subjektiv und nicht immer ganz ernst gemeint. 😉
 

40 Dinge, die Du über Hawaii wissen solltest

Anreise

  • Hawaii liegt mitten im pazifischen Ozean. Die Anreise dauert in der Regel also also ziemlich lange.
  • Der Flug nach Hawaii kann, wenn es blöd läuft – wie man im englischen so schön sagt – ein Bumpy Ride sein. Es gibt angenehmeres.

Natur

  • Die landschaftlichen Sehenswürdigkeiten der Inseln sind wirklich unfassbar schön und abwechslungsreich. Sie alle aufzuzählen wäre zu viel, daher hier nur ein paar Highlights: der Halalekala Krater, die Road to Hana, der Waimea Canyon und die Hawaii Volcano National Park auf Big Island.
  • An vielen Stränden auf Hawaii kann man toll schnorcheln. Auf Big Island konnten wir am Honaunau Bay sogar mit Spinner Dolphins und am Carlsmith Beach mit Schildkröten schnorcheln. Ein unvergessliches Erlebnis!
  • Auf Hawaii wachsen überall wunderschönen Palmen. Diese geben ein tolles Fotomotiv ab.
  • Die Parks und Strände sind sehr gut mit Toiletten beziehungsweise Duschen ausgestattet. Diese sind gut gepflegt und gewartet.

Verkehr

  • Auf Hawaii und insbesondere in den Ortschaften wird sehr gemütlich gefahren: dort gilt als Höchstgeschwindigkeit meist 25 Meilen pro Stunde. Eilig darf man es nicht haben.
  • Auf Hawaii darf man – wie überall in Amerika – auch rechts überholen.
  • Auf Hawaii halten die Autofahrer am Zebrastreifen. Immer!
  • Die Ampelphasen auf Hawaii sind sehr lange. Einfach Aloha mitbringen, dann geht die Zeit schon rum.
  • Es wird nur in wirklichen Notfällen gehupt! Und aufgeblendet wird auch nicht!
  • Die Straßen sind teilweise komplett neu, aber nicht selten auch in einem wirklich miserablen Zustand.
  • Sobald man ins Gebirge fährt, sollte man immer und überall damit rechnen, dass Steinbrocken auf der Straße liegen. Auch kleinere Erdrutsche gehören zum Alltag.
  • Nur auf Oahu gibt es ein gut ausgebautes Busnetz. Auf allen anderen Inseln ist ein Mietwagen nötig.
  • Als Mietwagen empfehlen wir auf jeden Fall einen Wagen mit Vierradantrieb (4WD). Wir haben mehrfach ein Jeep Wrangler benutzt, welcher einen erhöhten Radstand hat. Damit kommt man auch zum Green Sand Beach auf Big Island.

Essen und Trinken

  • Restaurants sind sehr hochpreisig, Teilweise so teuer wie in der Schweiz (30€ für eine große Pizza). Günstige Alternativen findet man in Form von Food Trucks. Diese stehen In den Straßen und dort wird allerlei frisches Essen zubereitet.
  • Auch in den Supermärkten sind Essen und Güter des täglichen Bedarfs sehr teuer. Frisches Obst und Gemüse kauft man am besten auf den lokalen Märkten.
  • Fische und Seafood gibt es reichlich auf Hawaii. Leider auch zu sehr hohen Preisen.
  • Entgegen dem gleichnamigen Song gibt es Bier auf Hawaii. Es gibt auch mehrere lokale Brauereien wie beispielsweise Kona, Kohola und die Maui Brewing Company. Das Longboard Bier hat uns sehr gut geschmeckt.
  • Sobald man mit dem Essen fertig ist, wird einem direkt die Rechnung gebracht. Das wirkt im ersten Moment etwas unhöflich, ist aber ganz normal.
  • Wie im Rest der USA wird auch in den Restaurants auf Hawaii ein Trinkgeld erwartet. Auf den Rechnungen finden sich meist sogar schon Vorschläge, meist beginnend mit 15%.

Wetter

  • Das Wetter in Hawaii ist sehr wechselhaft und nicht vorhersehbar. Im einen Moment scheint die Sonne, im nächsten kann es schon regnen. Auf den Wetterbericht kann man sich daher nicht wirklich verlassen.
  • Durch die schnelle Abfolge von Sonne und Regen sieht man häufig Regenbogen, mit etwas Glück auch Doppel- und Dreifach-Regenbogen!
  • Die Durchschnittstemperatur beträgt fast das ganze Jahr durchgehend 26 Grad Celsius.
  • Insbesondere in Küstennähe konnten wir keine Moskitos entdecken. Sehr angenehm.

Menschen und Kultur

  • Das „Shaka“-Handzeichen ist sehr verbreitet und wird bei vielen Gelegenheiten verwendet. Man formt die Hand leicht zur Faust und spreizt dann Daumen und kleinen Finger ab. Gleichzeitig dreht man das Handgelenk hin und her. Das Zeichen bedeutet so etwas wie „Alles locker, alles easy“, es wird aber auch als Dankesgeste, zur Begrüßung und zur Verabschiedung verwendet.
  • Ursprünglich kommt es aus der Surferszene. Es war dort unter der Bezeichnung „Hang loose“ bekannt. Heutzutage nutzt es aber einfach jeder auf Hawaii.
  • Als Deutsche wird man sehr freundlich empfangen. Viele der anderen US-Touristen haben deutsche Vorfahren und erfreuen sich ihre deutschen Sprachkenntnisse anzuwenden.
  • Der Dress Code auf Hawaii ist sehr leger. Flip Flops und Hawaii Hemd reichen vollkommen aus.
  • Die Gesellschaft ist angenehm multikulturell.
  • Gefühlt trifft man in Hawaii auf viele alte Menschen. Vielleicht können sich die Jüngeren aber auch einfach die hohen Preise nicht leisten?
  • Außerhalb von Waikiki (auf O’ahu) ist Hawaii definitiv kein Party Spot. Ein Nachtleben konnte ich leider nicht entdecken. Am „Aloha Freitag“ wird jedoch von offizieller Seite eine familienfreundliche Party in verschiedenen Locations aufgezogen. Dort kann man die Kultur, Kunst Community und Musik von Maui kennen lernen.

Gesundheit und Sicherheit

  • Auf Hawaii gelten seit 2006 die härtesten Rauchregeln der USA. In Bars, Restaurants und an öffentlichen Gebäuden herrscht Rauchverbot. Selbst an Stränden wie Waikiki ist es verboten zu rauchen.
  • Auch wenn Hawaii ein recht sicheres Reiseziel ist, sollte man Wertsachen im Wagen nicht sichtbar liegen lassen. Auf Maui und in Honolulu wird häufig in Autos eingebrochen.
  • Besonders in der Großstadt Honolulu sind uns nachts häufig Obdachlose und Drogenabhängige begegnet. Wir empfehlen dort nachts nicht alleine durch dunkle Straßen zu gehen.

Sprache

  • Zur Begrüßung auf Hawaii sagt man Aloha.
  • Um sich für etwas zu bedanken sagt man Mahalo.
  • Freund heißt Hoaloha.
  • Makai bedeutet „Richtung Meer“ (wird häufig in Wegbeschreibungen verwendet).
  • Mauka heißt „Richtung Berge“ (auch für Wegbeschreibungen).

5 Kommentare

  1. Sabine von Ferngeweht

    Da sind ja mal ein paar interessante Tipps und Fakten dabei! Hawaii stand bislang nicht auf meiner Liste – aber das sollte ich vielleicht mal ändern …

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  2. Stephanie

    Somewhere over the rainbow!
    Das sieht toll aus.
    Interessant sind die deutschen Sprachkenntnisse!
    Viele Grüße

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  3. Jasmin

    Das Rauchverbot und die legere Kleidung gefällt uns wohl am meisten. 😂 Wir waren bisher noch nicht auf Hawaii, aber sicher irgendwann. 😍

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  4. Valeria Pixner

    Hey, schöner unterhaltsamer Bericht über Hawaii.
    Ich mag ja solche „Aufzählungen“ sehr gerne 🙂 Das lockert das ganze etwas auf.

    Und ich sehe schon, ich muss unbedingt mal wieder nach Hawaii!

    glg. Valeria

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  5. Kathi

    So viele nützliche und interessante Infos. Irgendwann nach Corona steht Hawaii auch bei uns auf der Liste ❤.

    Grüße von den Passport Pirates

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