Seite Auswählen

Amalfi – Labyrinth aus tausend Gassen

Amalfi – Labyrinth aus tausend Gassen

Amalfi ist mitten in den Berg hineingebaut. Ein Haus schließt an das nächste an. Das Zentrum ist geprägt vom weithin sichtbaren Dom. Die beeindruckende Mosaik Fassade ist ein Werk aus dem 19. Jahrhundert. Dem Volksglauben nach hat jeder einen Wunsch frei, der die 67 Stufen in einem Atemzug hinaufeilt.

Rund um die Domplatte gibt es leckeres Gelati, Pasta und Pizza, wie man es so lecker nur in Italien findet.

Zwischen den kleinen Shops, Hotels, Restaurants, Cafes und Wohnhäusern schlängelt sich ein Labyrinth aus winzigen Gassen, teilweise sogar unter dem Dom hindurch. Und obwohl Amalfi eine überschaubare Größe hat, wird immer wieder von Touristen berichtet, die sich hilfesuchend an die Einheimischen wenden, um aus dem Wirrwarr zurückzufinden.

Einer der unterirdischen Gänge führt ins benachbarte Altrani (rund 15 min Fussweg), dessen versteckte Piazza noch sehr ursprünglich italienisch und angenehm untouristisch ist. Ein echter Tipp für einen romantischen Abend!

Unser Hotel liegt mitten in der Fußgängerzone von Amalfi. Der Anweisung der Hoteldame folgend fahren wir mit unserem Mietwagen direkt hinein. Doch schon nach wenigen Metern stoppt uns ein Carabinieri mit ernstem Blick. Wir suchen hektisch nach unserer Hotelreservierung. Als wir sie gefunden haben und sie ihm zeigen, hellt sich sein Gesicht auf. Er gibt uns eine kurze Wegbeschreibung bis zum Hotel und winkt uns durch.

Im Schritttempo umkurven wir die Passanten, die vor den Läden stehen, Fotos vom Dom machen oder Eis essen. Am Hotel angekommen, öffnet uns ein Angestellter das Garagentor und wir parken unseren Wagen zentimetergenau zu den anderen Autos, die in dem engen Kanal dicht an dicht hinter- und nebeneinander stehen. Die nächsten Tage überlegen wir uns immer sehr genau, ob wir den Wagen wirklich benötigen oder doch auf die Fähre oder Busse ausweichen.

Über den Autor

Oliver Heinrich

Weltenbummler, Fotograf, Storyteller. Reist seit zwei Jahrzehnten um den Erdball und bringt verrückte Geschichten und unzählige Beweisfotos mit heim. Lieblingszitat: „Die schönsten Dinge im Leben sind keine Dinge.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

Du suchst Inspiration für die nächste Reise? Dann lass Dich informieren, sobald es neue Abenteuerberichte gibt!


Wir haben Dich erfolgreich zum Newsletter hinzugefügt.

Pin It on Pinterest

Share This